Cloud-Migration ist nicht nur ein Trend; sie stellt einen grundlegenden Wandel darin dar, wie Unternehmen ihre IT-Ressourcen verwalten und bereitstellen. Laut Gartner wuchs der Markt für Cloud-Dienste zwischen 2022 und 2023 um über 20 % auf fast 600 Milliarden US-Dollar.
Der Wechsel in die Cloud ist ein strategischer Schritt, der Ihr Technikteam entlastet und Ihre Geschäftsfähigkeiten auf ein neues Level hebt. Gerade für kleinere Unternehmen ist es wie eine Geheimwaffe: Sie profitieren von erstklassiger Cybersicherheit, nahtloser Notfallwiederherstellung, müheloser Datenportabilität und dem Zugang zu modernsten Anwendungen – und das alles, ohne das Budget zu sprengen.
Möchten Sie clevere Strategien für eine reibungslose Cloud-Migration kennenlernen? Wir zeigen, wie Cloud Computing Ihr Unternehmen revolutionieren kann. Betrachten Sie diesen Leitfaden als Ihr Insider-Playbook, um den maximalen Mehrwert herauszuholen.
Was ist Cloud-Migration?
Cloud-Migration bedeutet, Ihre IT-Operationen und Anwendungen von lokalen Systemen auf entfernte Server zu verlagern. Dieser Übergang rationalisiert nicht nur Prozesse, sondern bietet auch beispiellose Flexibilität und Zugänglichkeit. Sie ist eine essentielle Strategie für Unternehmen, die ihre Effizienz, Skalierbarkeit und Innovationskraft steigern möchten.
Am häufigsten sind Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Migrationen. Jede Variante bietet spezifische Vorteile, die auf verschiedene Geschäftsanforderungen zugeschnitten sind. Bei einer Public-Cloud-Migration werden Daten zu Tech-Giganten wie Amazon (AWS) und Microsoft Azure transferiert. Diese beiden Unternehmen kontrollieren mehr als die Hälfte des Marktes; Google Cloud, Alibaba und Oracle folgen mit Abstand.
Private Cloud-Migrationen hingegen konzentrieren sich auf maßgeschneiderte Cloud-Umgebungen, die mehr Sicherheit und Kontrolle bieten, aber teurer sind. Hybrid-Cloud-Strategien kombinieren beide Ansätze und ermöglichen so eine ausgewogene Lösung.
Effektive Cloud-Migration erfordert eine sorgfältige Planung. Die Wahl der richtigen Cloud-Umgebung stellt eine nahtlose Integration und minimale Ausfallzeiten sicher. Somit ist Cloud-Migration weit mehr als nur Technologie – es handelt sich um eine gezielte Transformation der Geschäftsabläufe, um die Möglichkeiten der Cloud optimal zu nutzen.
Cloud-Migrationsstrategien
Für den Prozess der Cloud-Migration gibt es kein Patentrezept. Aktuell existieren fünf Migrationsarten, und Sie sind nicht auf nur eine Vorgehensweise beschränkt. Flexibilität ist gefragt – kombinieren Sie Elemente verschiedener Modelle so, wie es Ihren Bedürfnissen entspricht.
Beispielsweise können Sie für bestimmte Anwendungen ein "Lift and Shift"-Modell wählen und diese unverändert in die Cloud verschieben, insbesondere wenn sensible Kundendaten betroffen sind. Gleichzeitig können Sie herkömmliche Antivirus-Lösungen ausmustern und durch kosteneffizientere, cloud-native Alternativen ersetzen. Dieser maßgeschneiderte Ansatz sorgt dafür, dass Ihre Migrationsstrategie genauso dynamisch und effizient ist wie Ihr Unternehmen.
Das Verständnis dieser Typen hilft Ihnen, die passende Strategie für die Anforderungen Ihrer Organisation zu finden:
Rehosting (Lift and Shift)
Rehosting ist mit Abstand die unkomplizierteste Cloud-Migrationsstrategie. Wie der Begriff "Lift and Shift" nahelegt, erfolgt hierbei keine grundlegende Umstrukturierung. Bestehende Anwendungen werden ohne Anpassungen in die Cloud überführt – Sie heben Ihre Software und Daten aus der bisherigen Umgebung und verschieben sie in die Cloud-Infrastruktur. Diese Methode ist schnell und kostengünstig, weshalb sie für Unternehmen attraktiv ist, die zügig migrieren möchten. Die Funktionsweise Ihrer Anwendungen bleibt identisch, allerdings profitieren Nutzer oft von geringerer Latenz dank größerer Bandbreite und besseren internen Geschwindigkeiten nach der Migration.
2017 verlagerte der Industriekonzern General Electric mehr als 9.000 Workloads zu AWS. Dadurch konnte das Unternehmen seine Zahl an Rechenzentren von 34 auf nur noch vier reduzieren, enorme Betriebskosten einsparen und zahlreiche IT-Mitarbeiter für andere geschäftskritische Aufgaben freimachen.
Replatforming
Beim Replatforming migrieren Sie Ihre Anwendungen ebenfalls, nehmen jedoch kleine Modifikationen und Upgrades der Altsysteme vor. Die grundlegende Architektur der Anwendung bleibt erhalten, wird aber so angepasst, dass sie besser zur Cloud-Umgebung passt.
Dieser Ansatz bietet einen Mittelweg für Unternehmen, die von Cloud-Vorteilen profitieren wollen, ohne die Kosten oder Komplexität eines vollständigen Refactorings auf sich zu nehmen. Dabei wird die Anwendung so optimiert, dass sie in der Cloud effizienter läuft – etwa durch Verbesserungen bei der Datenbankanbindung oder durch die Nutzung von Cloud-Speicherlösungen.
Ziel des Replatforming ist es, Effizienz und Performance in der Cloud zu steigern, ohne alles komplett umzubauen. Das ist eine strategische Wahl für Unternehmen, die eine weniger aufwändige Transformation wünschen. Es ist besonders empfehlenswert, wenn Sie auf dem Gebiet der Cloud-Migration noch neu sind, aber mehr als ein einfaches "Lift and Shift" und noch kein vollständiges Refactoring oder Rebuild anstreben.
Refactoring (Repackaging)
Refactoring bezeichnet die Datenmigration mit erheblicher Umstrukturierung – oder „Re-Architecting“, wenn Ihnen beim Scrabble die passenden Buchstaben fehlen. Es ist ein deutlich arbeitsintensiverer Migrationsplan in die Cloud als die vorherigen beiden Ansätze.
Bei diesem Ansatz werden Anwendungen teilweise modifiziert, um sie für eine Cloud-Umgebung fit zu machen. Sie wählen diese Methode, wenn Sie eine cloudnative Funktion ausprobieren möchten, wie etwa serverloses Computing, oder wenn Sie für Wachstum besser gerüstet sein wollen – mit einer ernsthaft eingebauten Skalierbarkeit für Ihre Anwendungen.
Als der Online-Händler eBay 2018 mit Google Cloud refaktorierte, nutzte das Unternehmen die Migration, um zahlreiche neue KI- und Bilderkennungsanwendungen einzuführen. Durch die neuen Prozesse verkürzte eBay den ursprünglich 40-tägigen Entwicklungsprozess dank der besten Google-Ingenieure und deren jahrelanger Erfahrung auf gerade einmal vier Tage.
Repurchasing (Austausch und Neuerwerb)
Repurchasing bedeutet, dass Sie die traditionellen Lizenzierungsmodelle Ihrer bestehenden Anwendungen aufgeben und auf cloudnative Optionen umsteigen, um Ihre Geschäftsanforderungen zu erfüllen.
Diese Methode wird gewählt, wenn die bestehende Anwendung veraltet oder nicht mit modernen Cloud-Umgebungen kompatibel ist. Repurchasing bietet die Möglichkeit für einen kompletten Neustart und nutzt die neuesten Möglichkeiten der Cloud voll aus, erfordert jedoch eine erhebliche Investition in die Entwicklung. Besonders relevant ist dieser Ansatz in folgenden Punkten:
- Umstieg auf SaaS-Produkte – Anstatt Softwareanwendungen intern zu hosten und zu verwalten, entscheiden sich Unternehmen für die Dienste von Dritten. Dieser Wechsel fördert oft den Einsatz modernerer, skalierbarer und funktionsreicher Anwendungen.
- Kosteneffizienz und Effektivität – Repurchasing mag auf den ersten Blick wie eine große Umstellung erscheinen, kann aber langfristig kosteneffizienter sein. Interne Wartung und Updates entfallen, da diese Aufgaben vom SaaS-Anbieter übernommen werden. Das kann zu geringeren Betriebskosten und höherer Effizienz führen.
- Leichte Integration und Skalierbarkeit – Cloudnative SaaS-Lösungen sind für die einfache Integration mit anderen Cloud-Diensten und -Systemen konzipiert. Sie sind zudem skalierbar, sodass Unternehmen ihre Nutzung flexibel an aktuelle Anforderungen anpassen können, ohne sich um physische Infrastrukturgrenzen sorgen zu müssen.
Ein Beispiel für Repurchasing wäre der Wechsel von einem selbst gehosteten E-Mail-Server zu einem cloudbasierten E-Mail-Dienst wie Microsoft 365 oder Google Workspace oder der Umstieg von einem On-Premise-CRM auf eine cloudbasierte Lösung wie Salesforce.
Durch Repurchasing und den Einsatz von SaaS-Produkten können sich Unternehmen stärker auf ihre eigentlichen Geschäftsaufgaben konzentrieren, anstatt auf die Komplexitäten der Verwaltung von IT-Infrastruktur und Software.
Retiring und Retraining
Retiring ist ebenso simpel wie der Name: Alte Anwendungen werden außer Betrieb genommen, wenn sie ihren Dienst erfüllt haben, wobei Sie das behalten, was Sie weiter nutzen möchten. Wenn der geschäftliche Nutzen eines Produkts geringer ist als die anfallenden Cloud-Migrationskosten, können Sie darauf verzichten. Die nützlichen Lösungen bewahren Sie jedoch, und der Umstieg auf eine neue Cloud-Plattform ist die ideale Gelegenheit, Modernisierungen anzugehen, die Sie schon lange aufgeschoben haben.
Als die Finanzbranche-Ikone Capital One 2018 überraschend den Schritt in die Public Cloud wagte, nutzte das Unternehmen diesen Anlass für ein umfassendes „Retiring und Retaining“-Projekt. Innerhalb weniger Jahre schaffte Capital One ältere Risikomanagement-Prozesse ab, entwickelte mithilfe von Ansible als Automatisierungstool neue Machine-Learning-Anwendungen und investierte stark in ein cloudbasiertes KI-Modell, das teils von der Stange und teils individuell angefertigt war.
Wesentliche Vorteile der Cloud-Migration
Kosteneffizienz und besseres Ressourcenmanagement
Sie können eine Menge Geld sparen, wenn Sie auf Cloud-Lösungen umsteigen. Der Grund: Wenn Sie auf Cloud-Infrastruktur wechseln, entfallen für Sie die hohen Anfangsinvestitionen (Capex) und werden durch betriebsbezogene, nutzungsabhängige Ausgaben ersetzt (Opex). So profitieren Sie nicht nur von Skaleneffekten, die kleineren Unternehmen sonst vielleicht verschlossen bleiben, sondern erhalten auch eine Echtzeit-Analyse und Rückmeldung darüber, wie intensiv Sie bestimmte Produkte nutzen und ob sie weiterhin sinnvoll für Sie sind.
Skalierbarkeit und verbesserte Flexibilität
Das Wachstum Ihres Unternehmens dreht sich ganz ums Skalieren. Mit zunehmender Arbeitslast steigen auch Latenzzeiten und Verzögerungen – es sei denn, Sie setzen auf einen nahezu unbegrenzt erweiterbaren Cloud-Anbieter. Wenn Sie noch auf Ihr eigenes Rechenzentrum setzen, kann selbst eine kleine Erweiterung erhebliche Investitionen in neue Infrastruktur bedeuten. Dieses Geld ist verloren, wenn die Erweiterung nur vorübergehend ist, etwa bei einem plötzlichen Auftragsschub durch einen neuen Vertrag und der anschließenden Rückkehr zum Normalbetrieb. Mit Cloud-Infrastruktur können Sie Ihre Kapazitäten bedarfsgerecht ausweiten und anschließend mit minimalen Kosten wieder auf Normalmaß zurückfahren.
Verbesserte Sicherheit und Compliance
Bei Datensicherheit und Compliance-Anforderungen sollte es keinerlei Kompromisse geben. Schon ein kleiner Ausrutscher in einem dieser Bereiche, etwa bei der Cloud-Daten-Governance, kann Ihr Unternehmen teuer zu stehen kommen. Eine cloudbasierte digitale Transformation verschafft Ihnen Zugang zu Sicherheitstools, die zuvor für Sie unerschwinglich waren. Das verschafft Ihnen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz und erspart Ihnen viele Probleme durch Bußgelder, Geschäftseinbußen und vermeidbare Ausfallzeiten.
Verbesserte Zusammenarbeit und Innovation
Die universelle Zugänglichkeit der Cloud ist eines ihrer herausragenden Merkmale. In der heutigen globalen Arbeitswelt sind Teams häufig über Kontinente hinweg verteilt – genauso wie über Büroräume. Es gibt keinen Ersatz dafür, dass alle Beteiligten in einer gemeinsamen Public-Cloud-Umgebung zusammenarbeiten können.
Sie können Ihre Designer gezielt an einem Aspekt eines Projekts einsetzen, während Ihr Marketingteam einen anderen Bereich übernimmt und Entwickler die Lücke dazwischen schließen. Das Besondere daran ist die nahezu sofortige Synchronisierung von Änderungen zwischen den Teams, was eine nahtlose Zusammenarbeit und Effizienz sichert.
Arten der Cloud-Migration
Öffentliche Cloud
Die Öffentliche Cloud ist eine kostengünstige Option für viele kleine und mittlere Unternehmen. Hierbei handelt es sich um einen Drittanbieter, der Daten hostet und Datenintegration für mehrere Unternehmen bereitstellt. Das bedeutet, dass Sie Serverplatz mieten, der auch von anderen Kunden genutzt wird – ähnlich wie bei Standard-Services wie Google Cloud und Microsoft Azure.
Private Cloud
Private Clouds sind individuelle Lösungen, die ausschließlich für einen Kunden – also Sie – bereitgestellt werden und in der Regel strengere Sicherheits- und Zugriffskontrollen implementieren. Eine Private Cloud ist schwerer zu hacken und bietet viel mehr Möglichkeiten zur Anpassung an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens, ist dafür allerdings meist auch kostenintensiver.
Hybride Cloud
Hybride Clouds bieten Ihnen das Beste aus beiden Welten. Weniger kritische Anwendungen und nicht-sensible Daten können Sie kostengünstig in Öffentlichen Cloud-Umgebungen betreiben, während besonders schützenswerte Inhalte auf einer Private-Cloud-Plattform sicher bleiben. Sie können flexibel zwischen beiden Modellen wechseln, je nachdem, was für Sie gerade passend ist.
Multi-Cloud-Strategie
Wenn Ihre Organisation über ausreichende Ressourcen verfügt, kann eine Multi-Cloud-Strategie Ihre Flexibilität entscheidend erhöhen. Durch die gleichzeitige Nutzung von Angeboten der großen Anbieter wie Google, AWS und Microsoft können Sie die Vorteile jeder Plattform optimal ausspielen. Damit vermeiden Sie eine zu starke Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter, sorgen für mehr Vielfalt bei Speicher und Services und stärken so die allgemeine Ausfallsicherheit.
Der Prozess der Cloud-Migration

Bewertung und Planung
Die Bewertung ist der allererste und entscheidende Schritt bei jedem größeren Umstieg – auch bei der Cloud-Migration. In dieser Phase versammeln Sie Ihre Teams, klären den Bedarf Ihres Unternehmens, analysieren den aktuellen Zustand und entwickeln einen Migrationsplan, der für alle Beteiligten praktikabel ist. In dieser Phase sollten Sie:
- Geschäftsziele definieren: Legen Sie klar fest, was Sie mit der Cloud-Migration erreichen möchten.
- Bewertung Ihrer aktuellen Infrastruktur: Analysieren Sie Ihre IT-Struktur, um zu bestimmen, was in die Cloud verlagert werden kann.
- Auswahl der zu migrierenden Workloads: Identifizieren Sie, welche Anwendungen, Daten und Workloads migriert werden sollen.
- Wählen Sie die richtige Cloud-Umgebung: Entscheiden Sie, ob eine öffentliche, private oder hybride Lösung am besten zu Ihren Anforderungen passt.
- Führen Sie eine Kosten-Nutzen-Analyse durch: Bewerten Sie die finanziellen Auswirkungen und mögliche Einsparungen durch die Migration in die Cloud.
Den richtigen Cloud-Anbieter wählen
Das Erfassen Ihrer Anforderungen ist der erste Schritt; als nächstes gilt es, einen Anbieter zu finden, der diesen entspricht. Bewerten Sie jeden potenziellen Anbieter basierend auf dessen Preisgestaltung, technischer Kompetenz und dem verfügbaren technischen Support. Vergessen Sie nicht, das Angebot an proprietären Anwendungen zu prüfen – manchmal kann ein Alleinstellungsmerkmal einen Anbieter besonders attraktiv machen.
Migrationswerkzeuge und Services
Unabhängig vom gewählten Anbieter stehen spezialisierte Migrationswerkzeuge zur Verfügung, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Bei einfachen Migrationen werden unter Umständen sogar Tools von Drittanbietern integriert, um den Prozess zu beschleunigen. Wichtige Aspekte in dieser Phase sind:
Entwicklung des Migrationsplans
- Architektur-Design: Planen Sie die Architektur Ihrer Cloud-Umgebung, sodass diese Ihre Anwendungen und Workloads unterstützt.
- Migrationsstrategie: Wählen Sie eine Strategie wie Rehosting (Lift-and-Shift), Refactoring oder Neubau.
- Risikomanagement: Ermitteln Sie potenzielle Risiken und entwickeln Sie Maßnahmen zur Risikominderung.
- Compliance und Sicherheit: Stellen Sie sicher, dass die Cloud-Umgebung allen relevanten Vorschriften und Sicherheitsstandards entspricht.
Vorbereitung der Migration
- Technische Vorbereitung: Rüsten Sie Ihre Anwendungen und Daten für den Migrationsprozess.
- Kompetenzbewertung: Prüfen Sie, ob Ihr Team die nötigen Fähigkeiten besitzt, oder bieten Sie entsprechende Schulungen an.
- Kommunikationsplan: Entwickeln Sie einen Plan, um die Migration den Beteiligten zu kommunizieren.
Migration von Daten und Anwendungen
- Datenübertragung: Übertragen Sie Ihre Daten mithilfe einer sicheren Methode in die Cloud-Umgebung.
- Anwendungs-Migration: Migrieren Sie Ihre Anwendungen, häufig beginnend mit den am wenigsten komplexen.
- Testing: Testen Sie ausführlich, um sicherzustellen, dass Anwendungen und Daten in der neuen Umgebung wie erwartet funktionieren.
Durchführung und Optimierung
Früher oder später steht der Umzug an: Ihre Apps und Daten werden in die Cloud übertragen. Halten Sie sich in dieser Übergangsphase so nah wie möglich an Ihren Plan und vermeiden Sie Änderungen, bis alles eingerichtet ist. Für Optimierungen und Verbesserungen bleibt später noch genug Zeit.
Optimierung nach der Migration
- Leistungsüberwachung: Setzen Sie Tools zur Leistungsüberwachung ein, um die Performance von Anwendungen und Workloads zu prüfen.
- Kostenoptimierung: Prüfen und steuern Sie Ausgaben und Ressourcen in der Cloud.
- Sicherheitsüberwachung: Implementieren Sie eine kontinuierliche Sicherheitsüberwachung sowie Compliance-Prüfungen.
Transition und Change Management
- Schulungen: Schulen Sie Endanwender und IT-Personal hinsichtlich der neuen Cloud-Systeme und -Prozesse.
- Operative Vorgehensweisen anpassen: Aktualisieren Sie Ihre Arbeitsabläufe entsprechend den cloudbasierten Prozessen.
- Laufende Verbesserung: Nutzen Sie gewonnene Erkenntnisse, um Abläufe zu optimieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Überprüfung und Compliance-Check
- Audit: Führen Sie nach der Migration Audits durch, um zu überprüfen, ob alles wie erwartet läuft.
- Überprüfung der Compliance: Vergewissern Sie sich, dass bei der Migration alle erforderlichen Compliance-Standards eingehalten wurden.
Wartung und Weiterentwicklung
- Regelmäßige Updates: Halten Sie die Cloud-Umgebung mit den neuesten Funktionen und Sicherheitspatches auf dem aktuellen Stand.
- Skalierbarkeit: Passen Sie die Cloud-Ressourcen je nach Geschäftsanforderungen nach oben oder unten an.
- Zukunftssicherheit: Bleiben Sie über neue Cloud-Technologien und -Trends informiert, um sicherzustellen, dass die Infrastruktur stets aktuell bleibt.
Herausforderungen bei der Migration bewältigen
Downtime und Datenverlust managen
Ausfallzeiten und Datenverluste können Cloud-Dienste erheblich beeinträchtigen. Es ist entscheidend, über eine solide Backup-Strategie zu verfügen. Seien Sie immer vorbereitet mit einem Desaster-Recovery-Plan, um Ihre Daten bei Bedarf schnell wiederherstellen zu können.
Kompetenzlücken und Schulungsbedarf
Der Umzug in die Cloud kann bedeuten, in einen Schulungszyklus zu investieren, um alle auf den neuesten Stand zu bringen. Die für die Cloud erforderlichen Fähigkeiten unterscheiden sich möglicherweise leicht von den bisher gewohnten Ihrer IT-Abteilung. Planen Sie interne Weiterbildungen oder ziehen Sie eine temporäre Auslagerung in Betracht, um die Lücke zu schließen.
Budgetierung und Kostenmanagement
Behalten Sie während der Umstellung Ihr Budget im Blick. Kostenüberschreitungen sind bei solch bedeutenden Übergängen leider keine Seltenheit. Es ist daher ratsam, etwa 10 % zusätzlich einzuplanen und stets auf unvorhergesehene Komplikationen oder unerwartete Verzögerungen zu achten, die die Kosten in die Höhe treiben können.
Zukünftige Trends und Überlegungen im Cloud-Management
Die Rolle von KI und Maschinellem Lernen
Künstliche Intelligenz ist einer der spannendsten neuen Trends im hybriden Cloud-Management. Der erweiterte Raum und die fortschrittlichen Anwendungen, die Sie von einem spezialisierten Anbieter wie Google Cloud erhalten, sind eine risikoarme Möglichkeit, maschinelles Lernen in unterschiedlichsten Anwendungen zu erproben.
Edge Computing und Cloud-Migration
Je nachdem, wie Ihre Cloud-Infrastruktur organisiert ist, können Sie mit Edge Computing erheblich geringere Latenzzeiten und schnellere Verarbeitung erzielen. Dies ist ein entwicklungsstarkes Gebiet der IT-Anwendungen, sodass das Potenzial für Wachstum in Echtzeitanalyse und schnelle Entwicklung für Branchen wie Finanzen und Kommunikation vielversprechend ist.
Nachhaltigkeit und Cloud Computing
Der Energieverbrauch ist ein wesentlicher Kostenfaktor für Rechenzentren und führt zu kontinuierlichen Bemühungen um mehr Effizienz. Cloud-Anbieter arbeiten stetig daran, ihre Energiekosten durch die Optimierung der Serverauslastung sowie die Verbesserung von Kühlung, Brandschutz und Back-up-Systemen zu senken. Diese Fortschritte übertreffen oft die Energieeffizienz von unternehmenseigenen Servern in verschiedenen Betrieben.
Im sich wandelnden Technologiefeld navigieren
Nichts verändert sich so schnell wie Technologie, und Cloud-Umgebungen befinden sich an der Spitze dieses Fortschritts. Wahrscheinlich gibt Ihr Anbieter alles, um voraus zu sein, und bietet Ihrem IT-Team den Vorteil kontinuierlicher Weiterbildung ohne Nachteile. Was sind Ihre Gedanken zur Cloud-Migration? Haben Sie diesen Schritt bereits gewagt?
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