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Was sind Automatisierungstest-Tools?

Ein Automatisierungstest-Tool ist eine Software, mit der Sie Testaufgaben definieren können, die anschließend automatisch ausgeführt werden. Im Idealfall geschieht dies mit minimaler menschlicher Überwachung.

Testautomatisierung ist der Prozess, verschiedene Komponenten neuer Software mit wenig bis gar keinem menschlichen Eingriff zu testen. Im Wesentlichen wird damit sichergestellt, dass jeder Aspekt eines Software-Designs funktioniert, ohne dass ein Mensch vor dem Computer sitzt und Stunden mit manuellen Tests verbringt.

Es gibt eine Vielzahl von Automatisierungstest-Tools, mit denen sich Tests plattformübergreifend durchführen lassen – beispielsweise auf Smartphones, mobilen Endgeräten und Desktop-Computern. Durch Testautomatisierung kann Performance Testing ohne menschliches Zutun ablaufen, sodass Code bei Bedarf rund um die Uhr getestet werden kann – was den Testprozess erheblich beschleunigt. 

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Doch das ist längst nicht alles, was Automatisierungstest-Tools leisten können. Sehen wir uns genauer an, warum der Einsatz eines automatisierten Testwerkzeugs oft die beste Lösung ist.

9 Arten von Automatisierungstests

Grundsätzlich gibt es zwei Testarten. Funktionale Tests prüfen die praktische Anwendbarkeit der Software, während nicht-funktionale Tests verschiedene Softwareanforderungen wie Sicherheit und Datenspeicherung untersuchen. 

Viele spezifische Testarten passen in diese Kategorien und teilweise überschneiden sie sich. Zu den Arten automatisierter Tests gehören:

1. Komponententests (Unit Testing)

Komponententests (Unit Testing) sind Tests kleiner, einzelner Softwarebestandteile. Es ist die erste Phase des Testens und wird zwar meist manuell durchgeführt, kann aber auch automatisiert werden, weshalb ich es hier erwähne.

2. Smoke-Tests

Ein Smoke-Test ist ein funktionaler Test, der prüft, ob ein Build stabil ist. Dabei werden die wichtigsten Funktionen überprüft, um sicherzustellen, dass das Programm für weitergehende Tests bereit ist. Der Name kommt daher, dass dieser Test verhindern soll, dass das Programm sozusagen Feuer fängt, wenn es noch nicht bereit für weitere Tests ist.

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3. Integrationstests

Diese funktionalen Tests stellen sicher, dass alle Einzelteile der Software auch im Zusammenspiel als Gesamtheit zuverlässig funktionieren. 

4. Regressionstests

Regressionstests sind sowohl funktional als auch nicht-funktional und sorgen dafür, dass nach Veränderungen keine Rückschritte in der Software auftreten. 

5. API-Tests

Die Programmierschnittstelle (API) fungiert als Verbindungsstück zwischen allen anderen Systemen, die Ihre Software benötigt. Üblicherweise wird sie nach der Softwareentwicklung geprüft, um sicherzustellen, dass alles reibungslos zusammenspielt.

6. Sicherheitstests

Sicherheitstests sind ebenfalls funktional und nicht-funktional. Ihr Ziel ist es, alle Bereiche auf potenzielle Sicherheitslücken zu überprüfen, die ausgenutzt werden könnten. 

7. Leistungstests (Performance-Tests)

Nicht-funktionale Leistungstests (Performance-Tests) bewerten die Stabilität und Reaktionsfähigkeit. Sie sorgen dafür, dass die Software Belastungen standhält und bieten eine bessere, zuverlässigere Nutzererfahrung.

8. Abnahmetests

Abnahmetests sind funktionale Tests, die darauf abzielen, wie Endnutzer auf das fertige Produkt reagieren werden. Dieser Test muss erfolgreich abgeschlossen werden, bevor das Produkt an die Endanwender ausgeliefert werden darf. 

9. UI-Tests

Benutzeroberflächen-Tests gehören zu den letzten Tests im Ablauf. Ziel dieses Tests ist es, ein typisches Nutzererlebnis möglichst realitätsgetreu nachzustellen. So wird sichergestellt, dass das Endprodukt, mit dem Nutzer interagieren, auch wie vorgesehen funktioniert.

Testautomatisierungs-Frameworks

Wenn Sie wissen, welche Art von automatisierten Tests benötigt werden, ist der nächste Schritt die Auswahl eines Frameworks, um die Testprozesse zu organisieren. 

Der größte Vorteil dabei ist, dass der Testprozess standardisiert wird. Dadurch erhalten alle, die automatisierte Tests im Projekt anwenden, eine gemeinsame Struktur. 

Zu den gängigsten Arten von Testautomatisierungs-Frameworks zählen: 

Lineares Framework

Dieser Typ wird auch als „Record and Playback“ bezeichnet. Tester erstellen für jeden Testfall ein Testszenario (Testskript). Es handelt sich dabei um einen sehr grundlegenden Ansatz, der besonders für kleine Teams geeignet ist, die wenig Erfahrung mit Testautomatisierung haben. 

Modular-basiertes Framework

Dieses Framework organisiert jeden Testfall in kleine, unabhängige Module. Jedes Modul behandelt ein anderes Szenario, aber alle werden vom einzelnen Hauptskript des Frameworks verwaltet. Dieser Ansatz ist sehr effizient, erfordert jedoch viel Planung und eignet sich am besten für Tester, die bereits Erfahrung mit Automatisierungstools haben. 

Library-Architektur-Framework

Das Library-Architektur-Framework ist eine Erweiterung des modularen Ansatzes mit einigen Unterschieden. In einem Library-Architektur-Framework werden Aufgaben innerhalb des Testskripts nach gemeinsamen Zielen gruppiert. 

Diese Funktionen werden dann in einer Bibliothek gespeichert, sodass sie bei Bedarf schnell abgerufen werden können. Dieses Framework ist sehr flexibel, allerdings nimmt die Erstellung der Skripte Zeit in Anspruch, weshalb Erfahrung in automatisiertem Testen von Vorteil ist. 

Vorteile von automatisiertem Testen

Automatisiertes Testen bietet viele Vorteile gegenüber manuellem Testen, aber in einigen Fällen wird sein Wert besonders deutlich, zum Beispiel:

  • Mehrsprachige Websites
  • Wiederkehrende Testfälle
  • Eintönige Testfälle
  • Umfangreiche und weitreichende Testfälle

Auch wenn diese Tests von Menschen durchgeführt werden können, sind sie ziemlich komplex und daher fehleranfällig. Zum Beispiel wird jemand, der eine Website in einer Fremdsprache testet, besonders bei umfangreichen Seiten zwangsläufig Fehler machen. In solchen Fällen wird schnell klar, warum automatisiertes Testen die richtige Option ist. 

Es gibt aber auch Fälle, in denen manuelles Testen besser geeignet ist, darunter:  

  • Neue Testfälle, die noch nicht manuell ausgeführt wurden
  • Testfälle mit ständig wechselnden Kriterien
  • Nicht routinemäßige Testfälle

In diesen Fällen zeigt sich, wie vorteilhaft ein menschlicher Blick auf das Testen ist. Zum Beispiel sollte ein Testcode beim ersten Mal manuell ausgeführt werden, um sicherzustellen, dass das erwartete Ergebnis erreicht wird. Sobald dies verifiziert ist, kann er als automatisierte Lösung verwendet werden. 

In Fällen, in denen automatisiertes Testen sinnvoll ist, zeigen sich bestimmte Vorteile (insbesondere, wenn Sie bereits KI im Test-Automatisierung einsetzen):

  • Geschwindigkeit
  • Breitere Testabdeckung
  • Konsistenz
  • Kosteneinsparungen
  • Häufige und gründliche Tests
  • Schnellere Markteinführung

Jetzt, da Sie wissen, wann und warum Sie ein Automatisierungstool einsetzen sollten, schauen wir uns an, wie Sie das richtige Tool für Ihre Anforderungen auswählen. 

Fazit 

QA entwickelt sich immer stärker hin zum automatisierten Testen, damit Teams mehr Ressourcen für nuanciertere und umfassendere Projekte einsetzen können. Mit Hilfe von Automatisierungstools lassen sich einiges – oder sogar alles – an Routinearbeiten bei wiederholten oder umfangreichen Tests vermeiden.

Vergessen Sie nicht, dass Sie Ihr Testing auch an Dienstleister für automatisiertes Testen wie A1QA, TestGuru und TestingXperts auslagern können. Einige Unternehmen stellen fest, dass dies die Qualität ihrer Tests erhöht und die Markteinführung beschleunigt.

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