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Hybrides Arbeiten erfordert mehr als nur einen Balanceakt. Es ist oft ein vorsichtiger Tanz zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit. Mitarbeitende erwarten sofortigen Zugang ohne unnötige Hürden; IT-Teams müssen hingegen die Kontrolle über Geräte und Daten behalten, die zunehmend verteilt sind. 

Für SaaS-Teams, die skalieren möchten, hat diese Flexibilität des hybriden Arbeitens zahlreiche Möglichkeiten eröffnet, aber sie ist noch lange nicht das vollständige Bild. Ganz gleich, wo sich Organisationen auf dem Arbeitsplatzspektrum befinden – von vollständig remote bis hin zu Rückkehr-ins-Büro-Vorgaben –, ihre IT-Teams navigieren weiterhin durch eine Vielzahl von Herausforderungen. Sie ermöglichen es Mitarbeitenden, sicher auf die benötigten Ressourcen zuzugreifen – wann, wo und wie auch immer sie sich anmelden.

Ohne Einblick in die Gerätenutzung oder nicht autorisierte Tools kann Shadow IT erhebliche Sicherheitslücken für hybride Unternehmen schaffen. Das Resultat: erhöhte Anfälligkeit für Sicherheitsverletzungen und Compliance-Risiken. Vom simplen Druckauftrag bis hin zu gezielteren Angriffen von Hackern aus dem Nachbargebäude – eine verteilte Belegschaft bringt ganz eigene Kettenreaktionen mit sich. 

Die Dringlichkeit ist hoch. Organisationen können durch eine bessere Abstimmung zwischen IT und Geschäftsanforderungen, die Reduzierung von Shadow IT und schlechter Sicherheitspraktiken sowie durch eine intuitive Mitarbeitererfahrung mehr Sichtbarkeit und Kontrolle zurückgewinnen. 

Einfachheit ist das Ziel – für Mitarbeitende und die IT-Administratoren, die sie betreuen. Hybride IT-Teams müssen ihren Ansatz für verteilte Belegschaften in fünf Bereichen überdenken, um eine vereinfachte, sichere und skalierbare Zukunft aufzubauen.

Identity and Access Management (IAM): Die Grundlage hybrider Arbeit

In der hybriden Arbeitswelt zählt nahtloser und sicherer Zugriff mehr denn je. IAM-Systeme übernehmen die anspruchsvolle Aufgabe, Single Sign-On (SSO) für Benutzerfreundlichkeit und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für Sicherheit zu ermöglichen. Diese Werkzeuge stellen sicher, dass Mitarbeitende das bekommen, was sie brauchen, wo und wann sie es benötigen, ohne sensible Daten zu gefährden.

Doch IAM schließt nicht nur Sicherheitslücken. Es geht darum, eine Nutzererfahrung zu schaffen, die die Mitarbeitenden nicht dazu verleitet, IT-Umgehungen zu suchen, um produktiver zu sein. Es geht darum, schlechte Passwortpraktiken zu verhindern und sie mithilfe von Technologie (etwa passwortlos) zu transformieren, sodass IT-Teams sowohl Sicherheit als auch Effizienz für hybride Arbeitende steigern können.

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Geräte- und Endpunktsicherheit: Die Sicherung des Perimeters

Jedes Gerät ist ein potenzieller Einstiegspunkt. Das hybride Arbeiten hat eine Explosion an Endpunkten verursacht – Laptops, Tablets, Smartphones und eine Vielzahl von Mitarbeiter-Geräten bei Unternehmen mit Bring-your-own-Device-Strategie (BYOD). 

Es braucht eine proaktive Strategie, nicht nur das Reagieren auf Probleme. Ansätze für eine proaktive Geräte- und Endpunktsicherheitsstrategie beinhalten das Erzwingen von Verschlüsselung, zeitgesteuerte automatische Updates sowie die Möglichkeit, verlorene oder gestohlene Geräte aus der Ferne zu sperren oder zu löschen – gute Startpunkte.

Mit BYOD werden die Herausforderungen komplexer, aber sie sind nicht unlösbar. Eine Vereinbarung für den Einsatz von Endpoint Detection and Response (EDR)-Tools sowie Mobile Device Management (MDM)-Lösungen ermöglicht einen sichereren Zugriff und legt fest, was auf privaten Geräten der Nutzerinnen und Nutzer überwacht wird – und was nicht.

Geschäftsgetriebene IT: Ein Weg zur Beseitigung von Shadow IT

Shadow IT – die nicht autorisierte Nutzung von Apps und Tools – gedeiht in hybriden Umgebungen. Je nach Perspektive ist Shadow IT jedoch ein Signal.

Zur Gegensteuerung braucht es eine neue geschäftsgetriebene IT-Strategie. Sie stimmt Technologie-Entscheidungen besser auf die Anforderungen der Anwender ab, behält dabei aber die Sichtbarkeit und Kontrolle. Die Diskussion und Beschaffung von Technologien wird von der IT auf andere Geschäftsbereiche ausgeweitet und so der Entscheidungsprozess auf weitere Stakeholder verteilt.

Kollaborations- und Kommunikationstools: Digitale Brücken bauen

Kollaboration ist der Kitt, der hybride Teams zusammenhält – aber es sind mehr Tools im Einsatz, als so mancher glaubt. Neben den hunderten von Anwendungen, die Mitarbeiter nutzen, setzen fast die Hälfte der Organisationen weitere fünf bis zehn Tools zur Verwaltung ihrer Nutzer ein.

Die Lösung für die Nutzer? Zentralisierung auf eine Anwendung pro Medium und eine klare Absprache, wann Antworten erwartet werden. Jemanden in einem Dokument zu markieren oder per E-Mail zu benachrichtigen, kann für einige gleich und für andere unterschiedlich sein – ein gemeinsames Verständnis ermöglicht es Teams, schneller zusammenzuarbeiten.

Die Lösung für die IT? Geräte- und Identitätsmanagement auf einer Plattform vereinheitlichen – mit Cloud-Verzeichnisdiensten. Dieser zentrale Ansatz bei Identitäten vereinfacht nicht nur den Zugriff, sondern erhöht auch die Transparenz für das Reporting.

Mitarbeiterschulung und Sicherheitsbewusstsein: Die menschliche Firewall stärken

Selbst die robustesten IT-Systeme schützen ein Unternehmen nicht, wenn Mitarbeitende Bedrohungen nicht erkennen können. Sicherheitsschulungen – abgestimmt auf hybrides Arbeiten – machen Ihre Belegschaft zur ersten Verteidigungslinie. Je nach eingesetzten Connected-Worker-Plattformen in Ihren Teams kann fortgeschrittenes Training noch entscheidender werden.

Finden Sie ansprechende Wege, um das Gelernte nachhaltig zu vermitteln. Gamifizierte Trainings und szenariobasierte Lernformen machen Cybersicherheit spannend und einprägsam. Ein regelmäßiger Schulungsplan sorgt dafür, dass Best Practices in den Köpfen aller präsent bleiben.

Hybride IT neu denken: Umlenken, anpassen, wachsen

Hybrides Arbeiten bleibt – und es braucht mehr als schnelle Lösungen, um Erfolg zu haben. Entwickeln Sie IT-Strategien, die nicht nur den Betrieb sichern, sondern anpassungsfähig, sicher und wachstumsorientiert sind. Die Priorisierung von User Provisioning Software, die Erhöhung der Endpoint-Sicherheit sowie ein stärker geschäftsgetriebenes IT-Verständnis helfen, die Komplexität hybrider Arbeit zu meistern und deren Potenzial zu nutzen. 

Die eigentliche Frage ist nicht, ob die IT mit hybriden Arbeitsformen mithalten kann. Vielmehr geht es darum, wie sie die Führung übernehmen kann. Mit dem richtigen Ansatz halten IT-Profis heutzutage die Systeme nicht nur am Laufen, sondern schaffen das Fundament für nachhaltigen Erfolg in einer unvorhersehbaren Welt.

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