Skip to main content

Cloud-Migration ist ein echter Wendepunkt, besonders für wachsende Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, eigenständig eine erstklassige Infrastruktur aufzubauen. Die Wahl eines Managed-Cloud-Service-Providers ist ein strategischer Schritt, da kleinere Unternehmen so von Skaleneffekten bei der Datenspeicherung, dem Zugang zu Premium-Hardware, fortschrittlicher Software sowie modernsten Sicherheits- und Netzwerklösungen profitieren. Diese Pakete beinhalten in der Regel umfassende Backup- und Recovery-Services sowie außergewöhnlichen technischen Support, um jegliche Schwierigkeiten zu bewältigen.

Trotz ihrer klaren Vorteile erscheinen Managed Cloud-Dienste vielen CTOs wie unbekanntes Terrain. In diesem Leitfaden erläutern wir alles, was Sie wissen müssen: die Grundlagen von Cloud-Services, ihre Schlüsselrolle in moderner IT-Infrastruktur, die wichtigsten Komponenten der Cloud-Technologie und die Kriterien für die Auswahl eines effektiven Cloud-Service-Anbieters (CSP). 

Was sind Managed Cloud Services?

Managed Cloud Services sind ein maßgeschneiderter Ansatz für die IT, bei dem Ihre technischen Anforderungen an einen Cloud-Service-Provider ausgelagert werden, der die aufwendigeren Aufgaben für Sie übernimmt. CSPs kümmern sich um das tägliche Management von Netzwerkdiensten, bieten fortschrittliche Datenmigrations- und -management-Tools, Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen und greifen auf das Know-how verschiedener Dritter im Bereich Sicherheit und anderen Spezialgebieten zurück.

Für die Wahl von Managed Cloud Services gibt es viele überzeugende Gründe, wobei Kostenersparnisse oft ganz oben stehen. Für viele Unternehmen ist es wirtschaftlicher, mit einem spezialisierten CSP zusammenzuarbeiten, der bereits massiv in Rechenzentren und Netzwerkdienste investiert hat. Ein weiterer großer Vorteil ist der Zugang zu Spitzenkräften, die sich um Programmierung und Optimierung kümmern. Das bedeutet, dass Sie kein teures internes IT-Team mehr benötigen, das alles vor Ort erledigt. Managed-Lösungen laufen nahtlos im Hintergrund ab. Stellen Sie sich das wie einen vielseitig begabten Chauffeur vor, der gleichzeitig Mechaniker, Reiseleiter und Privatkoch ist und Ihnen ein umfassendes Servicepaket zu einem festen Monatspreis liefert.

Wichtige Anbieter im Bereich der Managed Cloud Services

Der Markt für Managed Cloud Services wird von einigen wenigen großen Akteuren dominiert. Einen beträchtlichen Marktanteil halten Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud. Diese drei Giganten beherrschen 65 % des Marktes und unterstreichen damit ihren Einfluss und ihre Reichweite im Bereich Cloud-Dienste. AWS ist besonders dominant und hält einen stolzen Anteil von 32 % am SaaS- und Managed-Cloud-Services-Markt. Microsoft Azure folgt dicht dahinter mit 22 %.

Abseits dieser Top Drei ist der Markt stärker fragmentiert. Alibaba, IBM Cloud, Salesforce, Oracle und Tencent Cloud verfügen zusammen über weniger als 15 % Marktanteil und bieten jeweils einzigartige Stärken und spezialisierte Services. So ist beispielsweise Alibaba Cloud in Asien stark vertreten und expandiert weltweit, während IBM Cloud für unternehmensfokussierte Lösungen und starke Kompetenzen im Bereich Daten und KI bekannt ist.

Salesforce, das in erster Linie für seine Customer-Relationship-Management-(CRM-)Software bekannt ist, spielt auch am Cloud-Services-Markt eine bedeutende Rolle, insbesondere im SaaS-Bereich. Oracle, mit seiner starken Position bei Datenbanken und Unternehmensanwendungen, bietet Cloud-Dienste an, die tief mit den eigenen Softwareprodukten integriert sind. Tencent Cloud, Teil des chinesischen Technologieriesen Tencent, baut seine Cloud-Services global aus und nutzt dabei seine enorme Infrastruktur sowie Innovationen im Gaming- und Social-Media-Bereich.

Neben diesen großen Anbietern gibt es auch kleinere, spezialisierte Unternehmen wie das kalifornische Ayera Technologies. Diese Nischenanbieter liefern maßgeschneiderte Lösungen und bedienen gezielt bestimmte Marktsegmente oder Branchen. Oft bieten sie persönlicheren Service und können flexibler und schneller auf Kundenbedürfnisse reagieren.

Welche Rolle spielen Managed Cloud Services in moderner IT-Infrastruktur?

Es gibt große Unterschiede zwischen modernen Managed Cloud Services und der IT, wie Sie sie vielleicht kennen. Indem Sie Ihre Technik aus dem eigenen Büro in die Cloud verlagern, verschaffen Sie sich sofort Vorteile, zum Beispiel bei Sicherheit, Skalierbarkeit und Flexibilität. Cloud-Services sind ein echter Segen für überlastete CTOs. Hier einige Bereiche, in denen Sie die größten Veränderungen feststellen werden.

Digitale Transformation

Managed Cloud Services sind nicht nur ein Bestandteil moderner IT-Infrastruktur; sie sind Motor und Ermöglicher der digitalen Transformation, indem sie die nötigen Werkzeuge, Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit bereitstellen, die Unternehmen im digitalen Zeitalter zum Erfolg führen.

Die Zeiten sind vorbei, in denen die Einführung neuer Geschäftsapplikationen bedeutete, massiv in die Schulung des IT-Personals zu investieren, oder in denen neue Sicherheitsbedrohungen teure Umschulungen, Seminare und Software-Upgrades erforderlich machten. Ganz zu schweigen davon, dass möglicherweise gerade erst angeschaffte Hardware wieder abgeschafft werden musste.

Die neuesten Apps sind direkt in der Cloud verfügbar, sodass sie sich problemlos in Ihre Geschäftsabläufe integrieren lassen. Außerdem wird die Sicherheitslage von Experten laufend überwacht, die Bedrohungen proaktiv erkennen und neutralisieren, noch lange bevor sie Ihr Netzwerk gefährden könnten. Dieses Maß an Sicherheitskompetenz und Reaktionsfähigkeit ist eine enorme Entlastung – besonders für Organisationen, denen die Ressourcen für so ein umfangreiches internes Sicherheitsteam fehlen.

Darüber hinaus ist die Hardware-Infrastruktur, die diesen Cloud-Services zugrunde liegt, in der Regel hochmodern und bietet eine Leistung und Zuverlässigkeit, die in einem privaten Rechenzentrum nur schwer und mit sehr hohem Kostenaufwand nachzubilden wären.

Upgrade your inbox with more tech leadership wisdom for delivering better software and systems.

Upgrade your inbox with more tech leadership wisdom for delivering better software and systems.

This field is for validation purposes and should be left unchanged.
By submitting you agree to receive occasional emails and acknowledge our Privacy Policy. You can unsubscribe at anytime.

Skalierbarkeit und Flexibilität

Mit klassischer IT-Infrastruktur bedeutet Skalierung häufig erhebliche Investitionen in physische Flächen, Hardware und zusätzliches IT-Personal. Diese Erweiterung ist nicht nur ressourcen- und energieintensiv, sondern birgt auch Risiken. Fällt der Markt ab, bleibt man auf überflüssigen Kapazitäten und der schwierigen Entscheidung zur Verkleinerung sitzen.

Managed Cloud-Services lösen die Skalierungsproblematik. Ganz gleich, ob Ihr Unternehmen langsam wächst oder explosionsartig expandiert – Cloud Managed Service Provider passen sich reibungslos Ihrem Tempo an. Skalieren Sie nach oben? Mit einer einfachen Anfrage stehen Ihnen in kürzester Zeit zusätzliche Ressourcen zur Verfügung. Erleben Sie ein saisonales Tief? Dann fahren Sie ebenso flexibel wieder herunter – ohne überschüssige Infrastruktur oder ungenutzte Mitarbeiter.

Ihr Unternehmen bleibt agil und kann prompt auf Marktentwicklungen reagieren, frei von den Zwängen traditioneller IT-Infrastruktur. Es geht darum, die Flexibilität zu haben, in jedem Moment zu wachsen oder sich anzupassen – damit Ihr Unternehmen immer bereit für den Erfolg ist, ganz gleich, wie der Markt gerade schwankt.

Innovative Lösungen

Der Wechsel in die Cloud bedeutet nicht, dass Sie Ihr IT-Team signifikant verkleinern. Vielmehr geht es darum, dessen Potenzial voll auszuschöpfen. Managed Cloud Service Provider übernehmen die routinemäßige Wartung und den operativen Betrieb, sodass Ihr internes IT-Team sich fast ausschließlich auf Innovation und Entwicklung konzentrieren kann. Stellen Sie sich vor, Ihre IT-Fachkräfte verbringen nicht mehr den Großteil ihrer Zeit mit Serverwartung, sondern widmen sich kreativer Problemlösung und der Entwicklung neuer Produkte. Mit einem Cloud-zentrierten Ansatz können Ihre IT-Mitarbeitenden sich auf die Weiterentwicklung technischer Lösungen fokussieren, während die Experten Ihres Cloud-Anbieters den täglichen technischen Betrieb steuern.

Verbesserte Sicherheit

Ein weiterer großer Vorteil von Managed-Cloud-Netzwerken ist der enorme Zugewinn an Sicherheit und regulatorischer Compliance. Für Unternehmen, die in großem Maßstab agieren, ist eine gute Beziehung zu staatlichen Aufsichtsbehörden entscheidend – besonders in Bereichen wie Finanzen, Versicherungen, Gesundheit und anderen sensiblen Sektoren. Diese Institutionen erwarten eine robuste Netzwerksicherheit und strengste Datenschutzmaßnahmen. 

Die Wahl eines Managed-Cloud-Services ermöglicht Ihnen Zugang zu erstklassigen Sicherheitslösungen. Diese Dienste großer Cloud-Anbieter bieten einen Premium-Schutz, dessen Kosten ansonsten die meisten Unternehmen vom Markt ausschließen würden.

Was sind die wichtigsten Komponenten von Managed Cloud Services?

Sie können aus Managed Cloud Services sehr viel Nutzen ziehen, und das Beste ist: Für viele Leistungen können Sie individuell auswählen und zahlen nur das, was Sie tatsächlich brauchen. Hier sind einige der wichtigsten Elemente, die ein typischer Cloud-Anbieter umfasst:

  • Infrastrukturmanagement: Hierzu zählen die Beschaffung, Aufrüstung, Modernisierung, Wartung und der Betrieb virtueller Server sowie anderer Hardware wie Router, Stromversorgungen und sogar Umweltdienste wie Feuerschutz. Ebenso gehören Speicherlösungen, Backups und Notfallwiederherstellung dazu. Zur Infrastruktur zählen die grundlegenden Komponenten Ihres Netzwerks, angefangen vom Kabelsalat und den Funkanlagen bis hin zum Personal, das diese betreut. 
  • Sicherheit und Compliance: Ihre Daten sind ein wertvolles Gut, weshalb Sie hochwertige Datensicherheitswerkzeuge wie Verschlüsselung, Zugangskontrollen und Schutz vor Datenverlust benötigen, um diese zu schützen. Sie müssen regulatorischen Standards und Meldepflichten entsprechen sowie eine zuverlässige Bedrohungsüberwachung und schnelle Reaktion bei neuen Gefahren sicherstellen.
  • Leistungsoptimierung: Managed-Cloud-Teams prüfen und justieren regelmäßig Ressourcen, um sich an wechselnde Nutzungsmuster anzupassen und mit fortschrittlicher Analytik sowie ersten maschinellen Lernverfahren unnötigen Verbrauch zu vermeiden. 
  • Servicemanagement: Ein Managed-Cloud-Service erspart Ihnen zusätzlichen Aufwand, da Sie ein flexibel kombinierbares Portfolio wählen können, das Ihre Bedürfnisse optimal erfüllt – weit flexibler als ein klassischer On-Premises-Ansatz mit Inhouse-IT. Der Rollout neuer Produkte kann durch die anpassungsfähige Cloud-Architektur ebenfalls beschleunigt werden.
  • Support und Wartung: Technischer Support ist für viele Unternehmen ein erheblicher Kostenfaktor, aber gute CSPs stellen 24/7-Support und Software-Wartung bereit, darunter die Entwicklung von Patches und regelmäßige Updates.
  • Governance und Reporting: IT-Mitarbeitende in On-Premises-Umgebungen investieren erfahrungsgemäß viel Zeit in Dokumentation und Berichterstattung – oft, weil es keine Alternative gibt. Mit dem Cloud-Umstieg entfällt diese Last nicht nur, sondern Sie profitieren auch von einer insgesamt besseren und transparenteren Berichterstattung.
  • Strategische Services: Die Teams, die Ihre Managed Services betreuen, sind häufig sehr kompetent und voller innovativer Ideen. Sie können darauf bauen, dass sie Sie bei Innovationen unterstützen oder neue Anwendungen entwickeln, mit denen Sie Ihr Geschäft ausbauen können.

Implementierung von Managed Cloud Services in Ihrem Unternehmen

Der Umstieg auf Managed Cloud Services ist ein großer Schritt, und es kommt darauf an, dass Sie ihn richtig machen. Hier sind einige Tipps, wie Sie den Übergang so reibungslos wie möglich gestalten können.

Schritte für eine erfolgreiche Umsetzung

  1. Analyse und Planung: Der erste Schritt besteht darin, sich einen Überblick über Ihre bestehende Infrastruktur, Workloads und Geschäftsanforderungen zu verschaffen und diese zu dokumentieren.
  2. Migrationsstrategie: Nutzen Sie diese Bestandsaufnahme, um eine Strategie für den Übergang zu entwickeln und einen realistischen Zeitplan festzulegen. Legen Sie Ihre Meilensteine sowie technische und geschäftliche Ziele schriftlich fest. 
  3. Kompetenzausrichtung: Nehmen Sie sich die Zeit, die Fähigkeiten Ihres Teams auf die Anforderungen abzustimmen, die mit der Umstellung einhergehen werden. Zusätzliche Schulungen oder sogar ausgeliehene Spezialisten können sich an dieser Stelle lohnen. Identifizieren Sie vorhandene Lücken in Ihren hauseigenen Zertifizierungen und sorgen Sie dafür, dass alle vor dem Wechsel auf dem neuesten Stand sind.
  4. Prozessintegration: Während der Umstellung sollten Sie die neuen Prozesse mit Ihren laufenden und aktuellen Bedürfnissen integrieren. Dies ist ein bewegliches Ziel, deshalb empfiehlt sich ein regelmäßiger Zeitplan für Reviews und Anpassungen der Richtlinien, um stets auf Kurs zu bleiben.

Häufige Herausforderungen bei der Umsetzung

  • Widerstand gegen Veränderungen: Jede Organisation ist von Natur aus vorsichtig, und Ihr Unternehmen ist da vermutlich keine Ausnahme. Versuchen Sie, die wichtigsten Stakeholder frühzeitig zusammenzubringen, um bevorstehende Änderungen gemeinsam zu besprechen – allein schon, um das Team in dieser anspruchsvollen Zeit zu entlasten.
  • Sicherheits- und Datenschutzbedenken: Sicherheit ist während der Umstellung auf Managed Cloud Services nicht verhandelbar. Binden Sie Sicherheitsprozesse in jede Phase Ihrer Planung ein und gehen Sie lieber auf Nummer sicher, indem Sie zusätzliche Sicherheitstools nutzen, anstatt Lücken bestehen zu lassen.
  • Ausfallzeiten und Serviceunterbrechungen: Unvorhergesehene Ausfälle sind trotz aller Vorsicht immer möglich. Setzen Sie nicht einfach auf Glück, sondern entwickeln Sie gemeinsam mit Ihrem Anbieter frühzeitig einen Notfallplan und legen Sie geplante Cloud-Migrationen auf Zeiten mit wenig Betrieb, um das Risiko möglichst gering zu halten.

Best Practices für maximale Vorteile

Kontinuierliche Optimierung: Optimierung ist ein fortlaufender Prozess und kein Ziel. Planen Sie regelmäßige Überprüfungen und Analysen der Nutzungsdaten, um sicherzustellen, dass Ihr Cloud-Service die Ressourcen optimal verteilt und die Kosten niedrig hält. 

Strategische Partnerschaften: Ihr Dienstleister ist während dieses Übergangs Ihr Partner – behandeln Sie ihn entsprechend wie ein Teammitglied. Vereinbaren Sie regelmäßige Meetings mit dessen Teams, um Chancen zu besprechen, die sich durch die Umstellung für Sie ergeben. 

Nutzung von Skalierbarkeit und Flexibilität: Den Freiraum, der sich bei der Umstellung bietet, können Sie nutzen, um neue Anwendungen und Arbeitsprozesse zu testen. Mit einer neuen Cloud-Architektur haben Sie die seltene Gelegenheit, grundlegend neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Wachstums zu erkunden, die Sie im Produktlebenszyklus weiterbringen können.

Fallstudien: Erfolgsgeschichten aus der SaaS-Welt

SEMRush reduzierte Kündigungen signifikant

SEMRush ist seit seiner Gründung im Jahr 2008 ein erfolgreicher Anbieter für digitales Marketing im SaaS-Modell. Wie viele abonnementbasierte Dienste hing der Unternehmenserfolg stark von einer großen Zahl aktiver Kundenkonten ab. 

Der Marketingdirektor des Unternehmens hatte die Idee, das Managed-Services-Modell zu nutzen, um Kündigungen zu vermeiden. SEMRush entfernte die Schaltfläche zum Kündigen des Dienstes von der Website und ersetzte sie durch einen Kontakt-Support-Button. Support-Tickets konnten effizient (sprich: kostengünstig) vom Managed-Services-Team abgewickelt werden, das sich um Cloud-Tickets kümmerte. Diese Maßnahme senkte die Zahl der Kündigungsanfragen um 10 % – ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung von SEMRush und zur Sicherung der Umsätze.

Capital One vereinfachte Risikoanalysen

Capital One ist ein enorm großer Anbieter für anspruchsvolle Finanzdienstleistungen und unterliegt daher strengen Vorschriften bezüglich Sicherheit und Offenlegung von Unternehmensdaten. Zwischen 2015 und 2018 setzte die Bank vollumfänglich auf Public-Cloud-Infrastruktur für nahezu alle Abläufe. Im Zuge dessen begann Capital One, auch mit den vom CSP bereitgestellten KI- und Machine-Learning-Algorithmen bei den Risikoanalysen zu arbeiten. 

Als Ergebnis werden neue Produkte heute viel schneller eingeführt als früher, Risikoentscheidungen können zügiger getroffen werden und die Kosten für Dokumentation und Berichterstattung sind auf einem historischen Tiefstand. 

Erkenntnisse und Best Practices

Managed Cloud Services sind zweifellos der Weg in die Zukunft – das beweist die wachsende Zahl von Unternehmen, die den Wechsel vollziehen.

Ebenfalls unbestreitbar ist der Wert, den Automatisierung und andere Cloud-Ressourcen für DevOps bringen. Ihr Einfluss ist so beträchtlich, dass ein Arbeiten ohne sie einen erheblichen Wettbewerbsnachteil bedeutet. Selbst bescheidene Cloud-Plattformen bieten derartige Verbesserungen, dass sich die Zukunft von IT-Teams unausweichlich auf eine Mischung aus interner Innovation und dem operativen Support eines vertrauenswürdigen Cloud-Service-Providers zubewegt.

Schließlich erfordert die Einführung von Managed Cloud Services keinen Alles-oder-nichts-Ansatz. Man kann klein anfangen und das Service-Level an die Geschäftsbedürfnisse anpassen, je nach Bedarf skalieren oder zurückfahren. Diese Flexibilität, kombiniert mit der niedrigen Einstiegshürde, macht Managed Cloud Services zu einer Strategie mit minimalem Risiko und großem Potenzial für hohe Erträge. Es ist eine Chance, die es wert ist, untersucht zu werden.

Wie sieht die Zukunft von Managed Cloud Services im SaaS-Bereich aus?

Es ist immer riskant, die Zukunft vorherzusagen. Aber aktuelle Trends deuten auf eine stärkere Spezialisierung und zunehmend leistungsfähigere Tools für kleinere Unternehmen hin, die früher IT-Riesen mit hohen Investitionen vorbehalten waren. 

Künftige Cloud-Umgebungen werden die digitale Landschaft demokratisieren und es kleineren Unternehmen ermöglichen, Managed Cloud Services zu nutzen, um auf Augenhöhe mit Branchengrößen zu konkurrieren.

Haben Sie in diesem Artikel etwas Überraschendes über Managed Cloud Services erfahren? Um weiterhin Mehrwert für Ihr Unternehmen zu schaffen, abonnieren Sie den Newsletter des CTO Club und bleiben Sie über die neuesten Entwicklungen informiert.

FAQs: Verbessern Sie Ihr Wissen über Managed Cloud Services

Was sind die häufigsten Missverständnisse über Managed Cloud Services?

Viele CTOs glauben, dass eine Cloud-Migration eine große Störung darstellt, die sie später bereuen könnten. Das ist jedoch nicht der Fall. Das vergleichsweise einfache Onboarding und die breite Vielfalt der aktuellen Angebote machen diesen Ansatz zu einer durchaus lohnenswerten Strategie im Datenmanagement.

Wie tragen Managed Cloud Services zur Innovation im SaaS-Bereich bei?

Einer der größten Vorteile von Managed Cloud Services ist, dass sie Ihre IT-Teams von täglichen Routineaufgaben entlasten und mehr Raum für Innovation schaffen. Anstatt den ganzen Tag damit zu verbringen, bestehende Systeme am Laufen zu halten, kann sich Ihr Technikteam auf die Einführung neuer Produkte und bahnbrechende Entwicklungen konzentrieren.

Was sind Best Practices für das Kostenmanagement mit Managed Cloud Services?

So positiv dieser Wandel auch ist, sollten Sie trotzdem die Kosten im Blick behalten. Beginnen Sie am besten damit, nur die Dienste zu buchen, die Sie benötigen – mit der Option auf spätere Erweiterung. Ziehen Sie zudem große Cloud-Anbieter in Betracht, die neue Kunden mit Rabatten oder Gratisleistungen zum Einstieg bewegen wollen.