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  • Allgemeine Verfügbarkeit der Entwicklungsfunktion: Atlassian hat die allgemeine Verfügbarkeit der Entwicklungsfunktion in Jira bekannt gegeben, die Daten aus verbundenen Code-, CI/CD- und Sicherheitsanwendungen in einer einzigen Ansicht vereint. Teams, die in Softwarebereichen arbeiten, haben nun eine klarere Sicht auf die technische Gesundheit direkt in Jira, ohne zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen.
  • Neue Suche nach Arbeitselementen (vollständige Einführung): Atlassian hat die alte Sucherfahrung für Arbeitselemente vollständig entfernt. Alle Nutzer verwenden nun die neue Suche, die laut Atlassian schneller, leistungsfähiger und benutzerfreundlicher ist als ihr Vorgänger.
  • Titelbilder für Arbeitselemente: Nutzer können nun einzelnen Arbeitselementen ein Titelbild hinzufügen, um ihren Arbeitsbereich zu personalisieren und wichtige Vorgänge auf einen Blick visuell hervorzuheben.
  • Projekt-Hintergrundthemen: Jira-Projektadministratoren können jetzt über die neue Navigationsseitenleiste ein individuelles Hintergrundthema für ihre Projekte festlegen. Dies gilt sowohl für unternehmens- als auch für teamverwaltete Projekte.
  • Grenzwerte für Arbeitstyp- und Feldkonfigurationen: Ab Februar 2026 setzt Atlassian Begrenzungen für Arbeitstyp-Schemata (maximal 150 Arbeitstypen pro Schema) und Feldkonfigurationen (maximal 700 Felder). Diese Änderung soll die Leistung und Zuverlässigkeit auf großen Jira-Instanzen verbessern.
  • API-Schlüssel mit festgelegtem Anwendungsbereich: Atlassian hat API-Schlüssel mit festgelegtem Anwendungsbereich eingeführt, mit denen Administratoren kontrollieren können, welche Aktionen jeder API-Schlüssel ausführen darf. Damit wird das Risiko durch zu weit gefasste API-Anmeldedaten reduziert.

Ausblick: Was kommt im 2. Quartal 2026

Die folgenden Punkte wurden von Atlassian öffentlich durch Community-Ankündigungen und Roadmap-Kommunikationen bestätigt. Es sind keine anderen als die von Atlassian öffentlich genannten Liefertermine impliziert.

  • Saisonaler Release-Zyklus für Jira: Atlassian hat öffentlich angekündigt, dass Jira ab 2026 ein neues saisonales Release-Modell einführen wird. Damit werden planbare, terminierte Momente im Jahr geschaffen, in denen bedeutsame, für Nutzer sichtbare Funktionen gebündelt ausgeliefert werden, statt in einem kontinuierlichen Rollout. Die erste saisonale Veröffentlichung unter diesem Modell wird für das 2. Quartal 2026 erwartet – einen festen Termin hat Atlassian aber nicht genannt.
  • Durchsetzung des neuen Workflow-Editors (Juni 2026): Ab dem 26. Juni 2026 wird Atlassian damit beginnen, den alten Workflow-Editor für alle Jira-Cloud-Kunden abzuschalten. Workflows können dann nur noch mit dem neuen Editor bearbeitet werden. Administratoren, die workflowbezogene Apps nutzen, sollten bis dahin sicherstellen, dass diese mit dem neuen Editor kompatibel sind.
  • Abschaffung von Atlassian Connect (Dezember 2026): Atlassian hat öffentlich bestätigt, dass Atlassian Connect im Dezember 2026 das Ende des Supports erreicht. Entwickler und Administratoren sollen als Ersatz Atlassian Forge verwenden. Lokale Installationen von Connect-Apps werden ab März 2026 gesperrt.
  • Ausbau der Forge-Plattform für Jira: Atlassian investiert weiterhin in Forge als Entwicklungsplattform für Jira-Apps. Zu den jüngsten Ergänzungen zählen neue Rovo-Bridge-API-Methoden, mit denen App-Entwickler prüfen können, ob Rovo für einen bestimmten Mandanten aktiviert ist, sowie erweiterte Optionen für UI-Kit-Komponenten. Weitere Forge-Funktionen werden im Laufe des 2. Quartals 2026 erwartet, ohne dass konkrete Funktionserweiterungen öffentlich zugesichert wurden.

Vorausschau: Später im Jahr

Laut Atlassians öffentlicher Roadmap und offiziellen Mitteilungen werden die folgenden Themen und Investitionen den Kurs von Jira für den Rest des Jahres 2026 prägen. Für diese Bereiche gibt es keine konkreten Veröffentlichungstermine, abgesehen von den genannten.

  • KI- und Rovo-Integration: Atlassian baut Rovos Funktionen in Jira weiter aus, darunter KI-gestützte Möglichkeiten zur Erstellung von Arbeitselementen, für die Suche und Team-Unterstützung. Die öffentliche Roadmap führt eine Reihe von Rovo-bezogenen Verbesserungen für Jira mit dem Status „in Kürze verfügbar“ auf, ohne konkrete Funktionserweiterungen mit bestätigten Zeitplänen zu benennen.
  • Plattform-Modernisierung und Forge-Migration: Die vollständige Einstellung von Atlassian Connect bis Dezember 2026 steht für eine größere Plattform-Umstellung. Atlassian erweitert die Funktionen von Forge aktiv, um diesen Wandel für Entwicklerteams, die auf Jira aufbauen, zu erleichtern.
  • Verbesserungen für die Unternehmensadministration: Atlassian liefert erweiterte Steuerungsmöglichkeiten in der Atlassian-Administration aus, darunter Sandbox-Verbesserungen, API-Schlüssel mit eingeschränktem Anwendungsbereich, Erzwingung von Datenklassifikation und erweiterte Protokollierung. Diese Investitionen sollen im Rahmen der kontinuierlichen Unternehmensreife fortgeführt werden.
  • Skalierbarkeit und Performance: Die im ersten Quartal 2026 eingeführten Begrenzungen für Arbeitstypen und Feldkonfigurationen sind Teil eines größeren Bestrebens, große Jira-Instanzen leistungsfähig zu halten. Atlassian investiert weiterhin in die Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit von Jira im Jahr 2026.

Mehr über Jira erfahren

Wenn Sie Jira evaluieren oder einen tieferen Einblick in das aktuelle Funktionsangebot und mögliche Alternativen gewinnen möchten, finden Sie in unserem Jira-Testbericht Informationen zu Anwendungsfällen, Preisen und zur Plattform-Eignung.

Um laufende Neuerungen von Atlassian direkt zu verfolgen, können Sie den wöchentlichen Blog zu Änderungen an Atlassian Cloud auf Confluence, die öffentliche Cloud-Roadmap unter atlassian.com/roadmap/cloud sowie das offizielle Jira Cloud Platform Changelog für Entwickler-Änderungen beobachten.

Paulo Gardini Miguel

Paulo ist Director of Technology beim schnell wachsenden Medientechnologieunternehmen BWZ. Zuvor war er als Software Engineering Manager und später als Head Of Technology bei Navegg tätig, dem größten Datenmarktplatz Lateinamerikas, ebenso wie als Full Stack Engineer bei MapLink, einem Anbieter von Geolokalisierungs-APIs als Service. Paulo verfügt über langjährige Erfahrung als Infrastrukturarchitekt, Teamleiter und Produktentwickler in schnell skalierenden Webumgebungen. Es motiviert ihn, sein Fachwissen mit anderen Technologieverantwortlichen zu teilen, um sie beim Aufbau großartiger Teams, der Steigerung der Leistungsfähigkeit, der Optimierung von Ressourcen und beim Schaffen einer soliden Grundlage für Skalierbarkeit zu unterstützen.